Das Deutsche VolksLied ist umgebracht worden

Der Tod des deutschen Volkslieds

TextAuszug :

Schlußfolgerung: Das deutsche Volkslied ist, abgesehen von einigen süddeutschen Landschaften, tot. Genauer: Es ist umgebracht worden. Was ein fester Bestandteil deutscher Kultur vom Lochamer Liederbuch in der Mitte des 15. Jahrhunderts bis in das zweite Drittel des 20. Jahrhunderts war, immer wieder vom Volk gesungen, ergänzt durch neue Lieder, wird von den heutigen Deutschen nicht nur negiert, sondern mißachtet. Ein Blick in die Programmzeitschriften beweist: Kein deutscher Rundfunksender – wiederum mit Ausnahme des Bayerischen Rundfunks – weist eine Volksliedersendung aus. Das dürfte nicht nur ein Spiegelbild der deutschen Öffentlichkeit sein, sondern es ist eine der Ursachen für den Verlust dieser Seite der deutschen Volkskultur. Dabei wurde vor noch gar nicht langer Zeit auch in Deutschland in jeder gesellschaftlichen Gruppe kräftig gesungen, sogar bei den Grünen in der Anfangszeit (man denke an die Anti-Atomkraft-Lieder). Es gab in den Rundfunkprogrammen sogar zur Hauptsendezeit etwa zum „Tag der Heimat“, aber auch ohne besonderen Anlaß dem Volkslied und der Volksmusik gewidmete Sendungen, Ältere erinnern sich der großen Singeveranstaltungen im Westdeutschen Rundfunk mit dem damals dort rührigen zuständigen Abteilungsleiter, der den schönen rheinischen Namen Schmitz trug. Mitte der achtziger Jahre versickerten dann diese Programmbeiträge, bis sie ganz verschwunden waren. Noch Anfang der neunziger Jahre hatte der Norddeutsche Rundfunk sonntagmorgens eine Volksliedersendung im Programm, die dann ersetzt wurde durch eine Sendung mit dem bezeichnenden Titel „Nice n‘ easy“. Man muß nach den Ursachen fragen, denn eine Naturnotwendigkeit war das Sterben der Volkslieder in Deutschland nicht – das zeigt ein Blick auf alle unsere europäischen Nachbarländer, in denen das gemeinsame Singen zum Alltag gehört. Deutschland geht hier einen Sonderweg: Der Leiter der Heimatredaktion eines großen öffentlich-rechtlichen Senders wurde gefragt, warum er selbst in Sendungen mit Themen aus der Heimatregion keine einschlägigen deutschen Volkslieder, sondern englischsprachige Popmusik spielen läßt. Antwort: „Wir spielen keine Nazi-Musik.“ Eine große regionale Tageszeitung, die das Verschwinden unserer Volkslieder beklagt, erklärt es so: „Die Vergewaltigung deutscher Volkslieder durch die Nazis trägt nicht gerade zur Bewahrung vokalen Kulturerbes bei.“ Wenn das denn so ist, dann dürften in dem Land des Ober-Antifaschisten Erich Mielke keine alten deutschen Volkslieder gesungen worden sein. Ein Blick in das Liederbuch der Freien Deutschen Jugend „Leben – Singen – Kämpfen“ beweist jedoch das Gegenteil. Da finden wir sie alle wieder: „Wenn alle Brünnlein fließen“, „Ännchen von Tharau“, „Wenn ich ein Vöglein wär“, „Am Brunnen vor dem Tore“, „Sah ein Knab ein Röslein stehn“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“… Die angebliche Nazi-Belastung kann’s also nicht gewesen sein, was unsere Mediengewaltigen veranlaßt, deutsche Volkslieder zu boykottieren. Bei der Suche nach wirklichen Gründen stößt man auf die Ideologie der 68er Theodor Adorno, einer der Säulenheiligen jener damals verbreiteten Vorstellungen, hat dem Singen eine grundlegende Schrift gewidmet mit dem Titel „Dissonanzen“. Mit teilweise schriller Aggressivität schlägt er auf das gemeinsame Singen von Volksliedern ein. Für ihn war gemeinschaftliches Singen ein Herrschaftsinstrument der regierenden Klasse. Singen schafft Gemeinschaft, und diese war für Adorno und die Seinen, die den Menschen auf den Intellekt reduzieren wollten, einer der Hauptzielpunkte ihrer Angriffe. Gemeinschaft, egal durch welche Ereignisse zusammengefügt, sollte zerschlagen werden zugunsten der Gesellschaft, weil Gemeinschaft, vom Gefühl geleitet, unberechenbare Kräfte freisetzen kann. Sie überwindet zudem die Klassenschranken, die von den Salonkommunisten mühsam genug errichtet worden sind. Für Adorno ist das gemeinschaftliche Singen von der Schicht der gebildeten Bürger dazu benutzt worden, die arbeitenden Massen zu disziplinieren. Daher sei es zu bekämpfen. Leute, die damals zu Adornos Füßen saßen, nehmen heute leitende Funktionen in Presse, Funk und Fernsehen ebenso ein wie in den Kultusministerien, in denen die Lehrpläne der Schulen entwickelt werden. Nun verlangt aber das Publikum nach „Volksmusik“ im Fernsehen. Das zeigten einige umfangreiche Befragungen aus den siebziger Jahren. Daraufhin erfand das Fernsehen als Surrogat „volkstümliche Musik“. Sie hat überhaupt nichts mit Volksmusik zu tun. Während wirkliche Volkslieder nicht der Mode unterworfen, sondern langlebig sind und existieren, weil sie vom Volke gesungen und nicht nur konsumiert werden, ist die „volkstümliche Musik“ ein Produkt der Schlager- oder Pop-Industrie, und die ist nichts anderes als ein Wirtschaftszweig. Eine Modewelle löst die andere ab. Die Lieder werden fabrikmäßig hergestellt, sind von ermüdender Eintönigkeit sowohl im textlichen Inhalt als auch in der musikalischen Qualität. Sie sind zum schnellen Verbrauch bestimmt, sind Wegwerfware. Allerdings kann man damit viel Geld verdienen sowohl bei öffentlichen Auftritten als auch durch den Verkauf von Musikträgern. Da den Rundfunkhörern und Fernsehzuschauern keine echte Volksmusik geboten wird, nahmen sie den oktroyierten volkstümlichen Kitsch hin, der nichts ist als akustische Umweltverschmutzung, aber hohe Einschaltquoten bringt. Das Volkslied lebt nur dann, wenn es gesungen wird. Jeder, der singt, trägt zur Wiederauferstehung unserer Volkslieder bei.

https://jungefreiheit.de/kultur/zeitgeist/2003/der-tod-des-deutschen-volkslieds/

😦

Mein Michel Video

Nordwärts

Am 29.01.2018 veröffentlicht

Das sind so Dinge, die Künstler machen, Dinge, Kunstwerke, die aber in dieser Scheißhausgesellschaft nicht mehr zählen, weil sich keiner mehr für das Gute, Schöne und Wahre interessiert – und schon gar nicht für handgemachte Musik oder Fotos – heutzutage muß alles schrill, geil, hektisch und UNECHT sein – na ja ihr da draußen, werdet schon sehen, welche Quittung ihr für euer naturfremdes, lebensschändendes Treiben bekommen werdet. Ich bin diesbezüglich völlig gelassen.

Neue Heimat Kyffhäuser

https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2018/08/04/mein-michel/

😦

Warum sind die Musikprogramme im Radio so?

Wem ist zu den Musikprogrammen im Radio schon mal etwas aufgefallen?
Und wenn, was?
Uns ist folgendes aufgefallen. Nur ein geringer Anteil der Titel, die gespielt werden, sind in deutsch.
Und dies ist keine zeitliche Besonderheit, so daß dies nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ist. Dies ist beständig so. Und dabei sind die Titel in fremder Sprache bis auf Ausnahmen beständig in amerikanisch. Diese Titel in fremder Sprache stammen fast ausnahmlos aus USA. Dies war übrigens nicht immer so, dies ist seit einiger Zeit so und wird immer mehr. Bis jetzt jedenfalls ist die Unterrichtssprache an deutschen Schulen noch deutsch, wobei allerdings auch schon Unterricht an Grundschulen in englisch gehalten wird. Also sprechen wir hier deutsch und entsprechend sollte doch auch die Musik in der Muttersprache gesendet werden. Damit ist nicht gemeint, daß keine Musik in einer fremden Sprache gesendet werden soll, aber wenn überwiegend in amerikanisch gesendet wird, dann ist dies, im Vergleich zu USA doch merkwürdig. Gibt es vielleicht keine Musiktitel in deutscher Sprache? Musiktitel in deutscher Sprache gibt es sehr sehr viel, trotzdem wird überwiegend USA-Musik gesendet.
Wer ordnet als an, daß in deutschen Radiosendern Musiktitel fast ausnahmslos aus den USA gesendet werden? Man stelle sich vor, in den USA werden Musiktitel überwiegend aus Deutschland (und in deutscher Sprache) gesendet. Was ist das für Musik? Ist das Musik oder ist das nur noch Schwingung in einem bestimmten Frequenzbereich? Und warum wird überwiegend nur solche Musik gesendet? Wer hat sich dies gewünscht? Warum wird z.B. von Sendern bei angebotener Wunschäußerung beim Anruf zur Auflage gemacht, daß der gewünschte Titel aber in amerikanisch sein muß? Irgendwer muß dies doch bestimmen, sonst wäre dies nicht so! Wer bestimmt dies?
Der Moderator bei einem solchen Sender jedenfalls konnte auf Nachfrage nicht sagen, warum nur Wünsche mit amerikanischer Musik zugelassen sind.
Dann gibt es Musiktitel sozusagen in unendlicher Auswahl. Gespielt werden aber mehr oder weniger immer die gleichen.
Und dies bezieht sich auf die ganze Bandbreite der Musikrichtungen. Es gibt, so meinen wir, textlich höchst interessante Musik, eine Vielzahl von sehr rhythmischer Musik, so viel Musiktitel, daß es nie Wiederholungen zu geben braucht, es sei denn, ein neuer Titel ist so hervorragend.
Und dann kommt es vor, daß gleiche alte Titel am selben Tag bei mehr als einem Sender zur gleichen Zeit gespielt werden. Wie kommt dieser „Zufall“ zustande? Und warum ist die Musik so, daß sie einem in der Regel nicht vom Stuhl reißt vor lauter Begeisterung? Warum diese Langeweile?
Dieses Gebaren erinnert uns an die Waschmittelwerbung.
Und diese setzt doch voraus, daß sie es mit Idioten zu tun hat, die nicht selbständig denken können und denen man das gleiche ständig einhämmern muß so wie Robotern, bis diese aufgrund der Häufigkeit nichts anderes mehr tun und denken können, als über die Werbung vermittelt wurde.
Und dann tun diese (Roboter) nicht nur dies von der Werbung vermittelte, sondern sie äffen dies als eigenständiges Gedanken- und Liedgut nach. Sind diese Musikprogramme ein Teil der Verblödungsstrategie?
die WFG-Schriftleitung

 

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Autor: Bild am SonnTag

Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, daß es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda. WAHRHEIT MACHT FREI

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